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Steigende Einsatzzahl für den Rettungsdienst

Zahlen fürs erste Halbjahr 2019 ermittelt

Viel zu tun gab es im ersten Halbjahr von 2019 für den Rettungsdienst in der Region. Die Gesamtzahl der Einsätze lag bei 19.797 (Vorjahr 19.789; plus 0,04 Prozent).
Zu 4.519 Notfällen rückten die Notarzteinsatzfahrzeuge aus - das entspricht einem Plus von 12,19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
15.062-mal waren die Besatzungen der Rettungswagen gefordert, was einen kleinen Rückgang von minus 3,03 Prozent bedeutet.
216-mal kam der Notarzt zwischen Januar und Juni per Rettungshubschrauber; im ersten Halbjahr von 2018 waren dies 228, und somit gab es in diesem Bereich einen Rückgang von 5,26 Prozent.
Um die Zeit bis zum Eintreffen des hauptamtlichen Rettungsdienstes sinnvoll zu überbrücken, werden je nach Notfallstichwort in fast allen Enzkreisgemeinden zusätzlich die ehrenamtlichen "Helfer vor Ort"-Gruppen alarmiert. Dies kam im ersten Halbjahr 3.097-mal vor (Vorjahr: 3.062).
Ein großes Plus gab es bei den Krankentransporten: 11.092 Fahrten bedeuten eine Steigerung von 42,99 Prozent (Vorjahr: 7757).
Der Kassenärztliche Notdienst war 5.172-mal unterwegs (Vorjahr: 5.569).

"Diese Arbeit ist natürlich nur möglich, wenn entsprechendes Personal vorhanden ist", merkt Stefan Adam, DRK-Kreisgeschäftsführer, an. Deshalb habe man die Zahl der Notfallsanitäter-Auszubildenden seit 2014 kontinuierlich erhöht. "Ab Oktober haben wir bei rund 330 Mitarbeitern insgesamt 30 Auszubildende - davon 24 im Rettungsdienst und 6 in den Seniorenzentren", sagt Adam mit Stolz. Mit landesweit derzeit 824 Notfallsanitäter-Azubis ist das Deutsche Rote Kreuz der größte Ausbilder in diesem Bereich. Das bedeute jedoch keinen Überschuss an Mitarbeitern, denn laut Adam häufig komme es vor, dass andere Unternehmen, die kaum oder gar nicht ausbilden, die neuen Notfallsanitäter im Nachhinein abwerben. "Das müssen wir als Konsequenz einerseits bei der Anzahl der Auszubildenden einkalkulieren und andererseits eine umso attraktivere Gestaltung der Ausbildung und der späteren Berufschancen bieten", sagt Adam.

Text/Foto: D. Kneis/DRK

7. August 2019 09:08 Uhr. Alter: 125 Tage