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Rettungswagen (RTW)

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Rettungswagen.

Dieses Fahrzeug wird zur Rettung von verunfallten und akut erkrankten Patienten eingesetzt.

Das Fahrzeug ist mit einem Rettungsassistent/in bzw Notfallsanitäter/in und einem Rettungssanitäter/in besetzt.

Das Basisfahrzeug ist ein Mercedes-Benz Sprinter mit Automatik-Schaltung. Der Kofferauf- und Ausbau wurde von der Firma Strobel Aalen durchgeführt.

Zur Ausstattung gehören unter anderem folgende Gegenstände:
Notfallrucksack, Kindernotfallkoffer, Absaugpumpe, Beatmungseinheit, EKG-Defi-Einheit, Perfusor, verschiedene Halskrausen, KED-System, Schaufeltrage, Spineboards, Vakuummatratze, Kinderrückhaltesystem, Fahrtrage, Tragestuhl, Verbrennungsset.

 

 

Schwerlast-Rettungswagen

Von außen sieht das Vehikel mit dem Rufnamen 1/83-9 in der DRK-Rettungswache 1 aus wie ein normaler Rettungswagen: Es handelt sich dabei jedoch um einen Schwerlast-Transporter (S-RTW). Seit Februar 2017 ist dieser an der Kieselbronner Straße 46 stationiert. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn Menschen, die mehr als 180 Kilogramm wiegen oder aufgrund ihrer Körperfülle nicht mit einer gewöhnlichen Trage sicher transportiert werden können, ins Krankenhaus gebracht werden müssen.

Zum Einsatz kommt der S-RTW aufgrund eines geplanten Termins in einer Klinik oder im Rahmen eines Notfalleinsatzes. Wenn sich vor Ort herausstellt, dass es sich um einen sehr schweren Patienten handelt, dann kann das Spezialfahrzeug über die Integrierte Leitstelle nachgefordert werden. Mit bis zu 300 Kilogramm kann die Spezialtrage belastet werden. Auch weitere, an hohe Belastung angepasste Hilfsmittel zum Transport des Patienten - das Spineboard und ein Tragetuch mit Gleitkufen - gehören zur Ausstattung des S-RTW. Die Anschaffungskosten des "nackten" S-RTW beliefen sich auf rund 150 000 Euro. 130 000 Euro davon tragen die Krankenkassen. Die restliche Summe muss der Kreisverband aus eigenen Mitteln aufbringen. Hinzu kommt noch die medizinische Ausrüstung, die auch mit einem deutlich vierstelligen Betrag zu Buche schlägt. Da das Fahrzeug 4,9 Tonnen auf die Waage bringt, brauchen die Rettungskräfte noch den Zusatzführerschein C1.